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Schöne neue eCommerce-Welt. Marketing-Menschen lieben zwei Dinge: Trends und Zahlen. Apps sind ja schon länger in der Trendliste vorhanden (als App-Entwickler so sagte man mir kann man getrost zuhause hocken, zwei Stunden programmieren, acht Stunden berechnen und Club Mate trinken). Blöd is nur, wenn das mit den Apps und den Zahlen nicht so stimmt. Sprich: Man baut die super, duper, mage tolle noch nie da gewesene App und niemand benutzt sie.

Und eine vielbeachtete Studie zum Thema eCommerce hat die ganze Misere in Zahlen gefasst: 87 Prozent der Frauen (denn es sind vor allem Frauen:52 percent of connected consumers are women with a mean age of 40) kaufen via PC bzw. via mobile Web. Lediglich magere 4 Prozent wählen den Weg via App.

Beim Thema eReading dürfte das Ganze jedoch ein bisschen anders aussehen. Viele Nutzer kaufen Ihre Bücher zwar über die gängigen Portale wie amazon, Weltbild oder Thalia. Gelesen wird dann aber auf den mobilen Endgeräten und zwar via App. Insofern sollten sich eReading Apps vor allem aufs Lesen konzentrieren. Ein perfekter Store ist wohl eher nice to have.

 

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