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Die Amerikaner sind ja durchaus progressiv. Der Autor J.A. Konrath glänzte jüngst mit folgender Aussage: “Writers are essential. Readers are essential. Publishers are not.” Man sollte vielleicht anführen: Im eBook-Geschäft.

Seine Bücher, die er nicht über traditionelle Autoren verlegt habe, hätten sich via selfpublishing bei Amazon sehr viel besser verkauft. Als Gründe führt er unter anderem an, dass er den Preis so setzen könne, wie er es für richtig halte und er überhaupt mehr Macht über sein eigenes Buch habe. Insgesamt setzen die Verlage auf ein komplett veraltetes Business Modell und das sei auch durchaus nachzuvollziehen, da ihnen beim eBook diese Modell unter den Händen weg bricht.

Ebooks are priced high to protect paper sales. The agency model was forced on Amazon is to protect paper sales.

Insgesamt ist das alles sehr wahr, mit einer großen Ausnahme: Amazon ist mittlerweile selbst ein VERLAG. Ein neuer, anderer, mit einem neuen Geschäftsmodell. Was soviel heißt wie: Verlage sind alles, nur nicht überflüssig.

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